Klasse 8 B pflanzt Bäume

Am Dienstag , den 16.11.21 haben wir, die Schüler der Klasse 8b , Bäume gepflanzt. Herr Feyerabend und Frau Köhler haben uns dabei unterstützt und uns mit  vielen interessanten  Informationen versorgt. So haben wir erfahren, dass  Winterlinden in einer Stunde 12000 l Sauerstoff produzieren. Mit dieser Zahl konnten wir ausrechnen, dass eine Winterlinde pro Stunde 500 Einwohner von Tessin mit Sauerstoff versorgt. Wir haben fünf Winterlinden gepflanzt, es könnten also noch viele gepflanzt werden, wir würden auf alle Fälle so einen Baumpflanztag gerne wiederholen. Unsere Bäume waren sehr klein und „erst“ 21 Jahre alt, sie wachsen pro Jahr 20-25 cm. Eine Winterlinde kann bis zu 1000 Jahre alt werden, aber von diesen 1000 Jahren wächst sie“ nur“ 300 Jahre.  Mit diesen und noch viel mehr Informationen begannen wir die Bäume zu pflanzen. Zunächst teilten wir uns in Baumpflanzteams ein, die Aufgaben wurden besprochen und verteilt. Und dann ging es los, vieles musste beachtet werden, Frau Köhler und Herr Feyerabend standen uns mit Rat und Tat zur Seite. Stolz haben wir unsere Arbeit begutachtet. Wir hoffen, dass die gepflanzten Linden ihr Alter von 1000 Jahren und ihre Höhe von 30 Metern erreichen. Wir wünschen uns, dass unsere Arbeit geschätzt wird und die Bäume als Teil unserer Umwelt geachtet werden. Dieser Tag war für unsere Klasse ein schönes Erlebnis, es hat uns allen Spaß gemacht.

Wir möchten uns an dieser Stelle besonders herzlich beim Rotary Club Tessin-Recknitztal und bei der Stadt Tessin für die Unterstützung bei unserer Baumpflanzaktion bedanken. Wir konnten mit ihrer Hilfe nachhaltig einen Beitrag zur Verbesserung unserer Umwelt leisten und haben dabei viel Neues dazugelernt.

Eva Niendorf, Ina Schäpe

 

Klasse 8B 

Bericht von unserem Ausflug ins Rostocker Stasi Pre-Trial Prison

 

Heute, am 16.11.2021, war die 10. Klasse im Stasi Pre-Trial Prison in Rostock. Um 8:00 Uhr begannen wir mit der Exkursion am Bahnhof Tessin. Nachdem wir Frau Jantzen beim Fahrkartenkauf schon das 1. Mal ins Schwitzen gebracht hatten, verlief die Zugfahrt nach Rostock entspannt.

Im Stasimuseum angekommen, haben wir uns alle im Seminarraum versammelt.

Zuerst haben wir mit Fr. Grattop Stichwörter zu den Themen „DDR“ und „Stasi“ gesammelt und zusammengefasst. Als wir dann damit fertig waren, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe ging nach unten ins Erdgeschoss und die andere blieb in der 1. Etage. Wir sollten uns einen Gegenstand aus dem Raum heraussuchen und fotografieren, sobald wir das nicht erklären konnten. Nach ein paar Minuten sind wir wieder in den Raum zurückgegangen und zeigten die Bilder nach und nach. Bevor Fr. Grattop uns Erklärungen dazugab, rätselten wir erstmal selbst, z.B. gab es an jeder Tür einen doppelten Türspion, komischerweise von außen nach innen. Der Wärter konnte so den Inhaftierten unbemerkt beobachten. An den Duschwänden waren Fenster, ebenso für die Überwachung von außen. Außerdem konnten die Wärter das kalte oder heiße Wasser aus reiner Schikane vom Flur aus verändern.

Dann sind wir alle zusammen ins Erdgeschoss gegangen und die Führung begann. Uns wurde erklärt, wofür man welche Räume nutzte und was es mit den Fahrzeugen (Barkas) auf sich hatte. In der 1. Etage haben wir uns nun die Zellen genauer angeguckt, währenddessen wurden unsere Fragen nochmal ausführlicher erklärt. Dabei haben wir Silke Gabler, eine ehemalige mit 19 Jahren inhaftierte junge Frau, kennengelernt und von ihrem Schicksal erfahren. Wir sahen ferner den Balkon, von wo aus die bewaffneten Stasimitglieder die Gefangenen beobachten, wenn die Gefangenen für den täglichen Ausgang in den sehr kleinen, hoch ummauerten Außenzellen waren.

Wir sind auch selbst in diese Außenzellen gegangen und haben erfahren, dass die Häftlinge hier „Sport“ machen sollten, nicht reden durften und immer in dem Sichtfeld des Wärters bleiben mussten. Zum Schluss führte uns Fr. Grattop in den Keller, wo man auffällige Insassen in die Dunkelkammer geschlossen hat. Diese wurden oft als Folter angewendet, da man dadurch die Zeitorientierung verlor, deswegen konnten viele nie genau sagen, wie lange sie eingesperrt waren.

Nach einer kurzen Pause wurden wir in 5 Gruppen eingeteilt und erhielten die Aufgabe, die Kopie einer Stasiunterlage zusammen zu puzzeln und zu kleben, dazu Stichpunkte zu machen, da wir vor allen vortragen sollten. Als Abschluss dieses lehrreichen Ausfluges wurde uns noch von dem Liebespaar aus der Stasizeit namens Paul und Paula erzählt.

Dieser Tag war interessant und wir konnten sehr viel dazu lernen. Vor allem für unseren Geschichtsunterricht ist dieses Projekt hilfreich. Dass wir alle auch zusammenarbeiten durften, hat sehr viel Spaß bereitet.

Gegen 12.45 bedankten und verabschiedeten wir uns bei Fr. Grattop für die anschauliche Führung und machten uns auf den Heimweg.

 

Aliya Schäning, 10a

 

Ein spannender Kinobesuch

 

Am 5. November 2021 unternahmen die Klassen 5A, 5B, 6A und 6B einen Ausflug in den Volksparksaal in Tessin. Wir guckten den Film „Fannys Reise“.

Der Film spielt in der Zeit des Zweiten Weltkrieges, denn Fanny und ihre Gruppe sind jüdische Kinder. Sie flüchten vor den deutschen Nazis in die Schweiz. Die Gruppe erhält Hilfe aber wird auch verraten und ist dabei immer in Gefahr. Die Kinder erreichen alle ohne Verletzung die Schweiz.

Am beeindruckendsten fand ich, dass die Kinder immer so ruhig waren und nie niemanden verraten haben, und dass die Älteren die Kleinen auf den schweren Wegen auf dem Rücken getragen haben.

 

 

Charlie Greßkowski (5A) 

Unsere Jobmesse der Klasse 9 und 10

vom 20.- 21. Oktober 2021   

Nach 2 Jahren konnte nun endlich wieder eine schulinterne Berufsmesse für uns Tessiner Schulabgänger durchgeführt werden. Am 21.10. waren regionale Betriebe aus dem Tessiner Raum eingeladen, von denen 7 unserer Einladung folgten: TWG Tessin, Tessinum, MV Nord, S&T Fassaden, Landesforst MV, Tischlerei Höfs.

Am Tag zuvor konnten wir 8 überregionale Betriebe begrüßen, als da waren: Nordwasser, die Berufsschule Alexander Schmorell, der Betrieb Liebherr, die Landespolizei, das Fachgymnasium für Elektrotechnik Rostock, das Düngemittelwerk Yara, die Stadtentsorgung Rostock und die Bundeswehr.

Morgens trafen sich alle Klassen um 7:30 Uhr vor dem Volksparksaal in Tessin, während die Betriebe ihre Station aufbauten und sich auf interessierte Schüler vorbereiteten. Währenddessen mussten wir uns klassenweise wegen Corona testen. Da alle Teste negativ waren, wurden wir in Gruppen eingeteilt, da es 8 Betriebe waren, wurden es auch 8 Gruppen a 6-7 Schüler.

Anschließend verteilten wir uns in unseren Teams auf die 8 Betriebsstationen, wo wir sehr freundlich begrüßt wurden. Fr. Jantzen und Fr. Navotke sagten ein paar Worte zum Ablauf und eröffneten die Veranstaltung.  Die einzelnen Gruppen waren jeweils ca. 30 Minuten an einer Betriebsstation und wechselten dann zur nächsten. Später verkürzten wir die Zeit auf 20 min.

 

Es wurde uns viel über den betreffenden Beruf erzählt, was es für Ausbildungsarten gibt und wie der Ablauf bei jeder Ausbildung ist. Die Betriebe hatten sich mit praktischen Aufgaben oder Videos und Präsentationen gut vorbereitet. Beim Fachgymnasium mussten wir zum Beispiel ein Netzwerkkabel auseinanderschneiden und Stecker montieren, sodass gleichzeitig Strom durchfließt. Bei der SR durften wir uns selbst überprüfen, indem wir einen kleinen Test geschrieben und dann verglichen haben. Bei der Polizei und bei Liebherr gab es auch Werbevideos.

 

Bis 10 Uhr hatten wir 4 Stationen geschafft und nun war Frühstückspause. Draußen haben wir uns über das Gehörte und Gelernte ausgetauscht. Und natürlich wurden wir auch von unserer Lehrerin belehrt, dass wir zum Beispiel nicht weit weg gehen dürfen oder nicht rauchen dürfen, da gab es aber keine Schwierigkeiten oder Diskussionen.

 

Nach ca. 30 min. ging es weiter. Wir hatten zwar als Hausaufgabe auf, Fragen vorzubereiten, aber da es in den meisten Betrieben einen sorgfältigen und informationshaltigen Vortrag gab, wurden die meisten Fragen schon beantwortet. Mit viele Betrieben konnten wir lachen und Witze machen. Dazu haben wir noch gleichzeitig gute Tipps zum Bewerben, zur Berufsauswahl oder Tipps für Bewerbungsgespräche bekommen.

Als wir gegen 12:30 Uhr mit allen Stationen fertig waren, hatten wir noch ein kurze Feedback Runde mit Fr. Jantzen und Fr. Navotke.  

Fast allen von uns hat die Jobmesse sehr weitergeholfen und Spaß gemacht. Die 2 Tage waren interessant, spannend und informativ. Eigentlich war für jeden von uns etwas dabei und einige konnten zu ihrer bisherigen Berufswunschliste noch einen Beruf hinzufügen. Ein Extra Plus waren viele Flyer und Werbegeschenke, welche die Betriebe mitgebracht hatten, und die wir behalten durften.

 

Vielen Dank an alle Betriebe.             Alyia Schäning und Mattes Ziolkowski     10a

Potenzialanalyse

 

Vom 8. bis 9. September 2021 nahmen die 8. Klassen bei der Potenzialanalyse im Volksparksaal und in der Schule teil. Am ersten Tag sollten wir an der ersten Station eine WG mit Möbeln einrichten und einen Putzplan erstellen. Im Anschluss besuchten wir den Gastroburner, wo wir in unserer Gruppe eine Hähnchenpfanne kochten und uns Wissenswertes zu Berufen in der Gastronomie erzählt wurde. An der 3. Station haben wir etwas Technisches gemacht, wie zum Beispiel zeichnen oder schrauben.

Am nächsten Tag wurden unsere motorischen Fähigkeiten herausgefordert. Hier sollten wir Figuren aus Draht bauen. An der nächsten Station haben wir ein Vorstellungsgespräch mit dem Berufsberater für einen Beruf unserer Wahl geübt. Der Tag endete für uns mit einem Allgemeinwissenstest.

 

 

Linn Kliem Klasse 8a